Michael Riedel

Rechtsanwalt

Scheidung Bundesweit

Einvernehmliche Scheidung

Einvernehmliche Scheidung

Scheitern der Ehe

• Ende der Lebensgemeinschaft

• 1 Jahr Trennung

• Einverständnis

Regelungen über

• Kindesunterhalt

• Sorgerecht

• Umgangsrecht

Regelungen über

• Trennungsunterhalt

• Ehegattenunterhalt

Regelungen über

• Ehewohnung

• Haushaltsgegenstände

Einvernehmliche Scheidung

"Alles-Gut-Scheidung"

Die Ehe ist gescheitert.

Das Trennungsjahr ist fast abgelaufen. Die Wiederherstellung der Ehe kann nicht erwartet werden.

Notwendige Regelungen wegen der Kinder über ein gemeinsames Sorgerecht und das Besuchsrecht wurden einvernehmlich getroffen. Der ständige Aufenthaltsort der Kinder steht fest.

Notwendige Regelungen wegen des Unterhalts wurden getroffen. Unterhalt für Kinder und Ehegatten entspricht mindestens der aktuellen Unterhaltstabelle des Oberlandesgericht Düsseldorf.

Notwendige Regelungen wegen der Ehewohnung und der Haushaltsgegenstände wurden getroffen.

Einvernehmliche Scheidung

Kosten der Scheidung

Kosten des Rechtsanwalts und Gerichtskosten

Es entstehen Kosten für die aussergerichtliche Tätigkeit eines Rechtsanwalts. Dieser bemüht sich um Aufklärung zu Fragen der notwendigen Regelungen und hilft bei der Berechnung des Unterhalts. Er wird tätig zur aussergerichtlichen Streitbeilegung zu einzelnen Regelungen mit dem anderen Ehegatten oder dessen Rechtsanwalt. Die Kosten erhöhen sich um jede einzelne notwendige Regelung. Es entstehen Kosten für die gerichtliche Tätigkeit eines Rechtsanwalts. Dieser stellt den Scheidungsantrag oder er vertritt den Antragsgegner. Die Kosten erhöhen sich um jede einzelne streitige Regelung. Jeder Ehegatte trägt grundsätzlich die Kosten seines Rechtsanwalts selbst. Es entstehen Gerichtskosten. Diese Kosten werden regelmäßig von den Ehegatten je zur Hälfte getragen.

Höhe der Kosten

Die Höhe der Kosten jedes Anwalts errechnet sich aus dem Verfahrenswert. Dieser wird ausschließlich durch das Familiengericht bestimmt. Die Bestimmung richtet sich regelmäßig nach den Einkommensverhältnissen der Ehegatten. Einzusetzen ist deren in drei Monaten erzieltes Nettoeinkommen. Er beträgt mindestens 3000 Euro. Hinzu kommt ein Mindestwert von 1000 Euro auf die Überprüfung und Berechnung des Versorgungsausgleichs durch das Familiengericht.

Der Verfahrenswert erhöht sich bei Zugewinnausgleich um die geforderte Höhe, bei Unterhaltsforderungen um deren Jahresbetrag, bei Streit um das Sorgerecht oder Umgangsrecht um 20%, bei Streit um die Ehewohnung um 3000 Euro und bei Haushaltssachen um 2000 Euro. Die tatsächliche Höhe der Kosten bestimmt der Rechtsanwalts unter Zugrundelegung des Rechtsanwaltvergütungsgesetzes.

Vergütungsvereinbarung

Die Auseinandersetzung mit einzelnen Fragen zu den notwendigen Regelungen ist häufig zeitaufwendig und schwierig. Zum Beispiel kann die Höhe des anrechenbaren Nettoeinkommens und die Berechnung des Unterhalts bei einer detaillierten Berechnung abweichende Werte annehmen. Das macht umfangreiche Berechnungen und die Beiziehung einer Vielzahl von Unterlagen erforderlich. Wegen des Aufwands kommt in diesen Fällen regelmäßig eine Vergütungsvereinbarung in Betracht.

Verfahrenskostenhilfe

Geringverdiener und Bezieher von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch können Verfahrenskostenhilfe beantragen.

Einvernehmliche Scheidung

"Turbo-Scheidung"

Reduzierung der Kosten durch einvernehmliche und faire Regelungen

Die Ehegatten verständigen sich selbständig, gemeinsam, friedlich und konfliktfrei über alle notwendigen Regelungen.

Sie berechnen das massgebliche Nettoeinkommen und orientieren sich für die Berechnung von Unterhaltszahlungen an der Düsseldorfer Tabelle unter Beachtung des Selbstbehalts. Sie berücksichtigen besondere Bereinigungen des Nettoeinkommens anhand der ihnen bekannten Kosten und Ausgaben selbst und legen einen realistischen und fairen Masstab zugrunde. Gemeinsame Haushaltsgegenstände werden ebenso gerecht verteilt. Vorteile durch Wohnen im gemeinsamen Eigentum werden selbständig beachtet. Für die Kinder wird das gemeinsame Sorgerecht und ein grosszügiges Besuchsrecht vereinbart.

Die Ehegatten machen sich wechselseitig klar, dass streitige Auseinandersetzungen über einzelne Regelungen und Details die Kosten erheblich ansteigen lassen und diese den begehrten wirtschaftlichen Vorteil schnell erreichen oder gar übersteigen. Schließlich machen sich beide bewusst, dass jede streitige Auseinandersetzung die Dauer des Scheidungsverfahrens deutlich verlängert und dem Begehren nicht unbedingt Erfolg beschieden werden muss.

Für den Versorgungsausgleich ziehen beide das amtliche Formular bei und bemühen sich um die vollständige Zusammenstellung aller erforderlichen Angaben. Sorgfalt und Genauigkeit führen zu einer erheblichen Verkürzung des Scheidungsverfahrens. Beide Ehegatten informieren das Finanzamt über die Trennung und teilen den Zeitpunkt des Ablaufs des Trennungsjahres mit.

Die Ehegatten unterbreiten ihren Rechtsanwälten ihre so gewonnenen und vollständigen Ergebnisse und einer beauftragt einen Rechtsanwalt mit der Stellung des Scheidungsantrags.

Dauer des gerichtlichen Scheidungsverfahrens

Gelingt den Ehegatten diese gemeinsame Leistung und ein Rechtsanwalt kann dadurch bei dem Familiengericht einen Scheidungsantrag mit vollständigen und lückenlosen Angaben einreichen, ist mit einer Verfahrensdauer vom Antrag bis zur gerichtlichen Entscheidung von nur wenigen Monaten zu rechnen.

Einvernehmliche Scheidung

"Ein-Anwalt-Scheidung"

Weitere Reduzierung der Kosten um 50% durch Beauftragung nur eines Rechtsanwalts

Das Gesetz ermöglicht eine einvernehmliche Scheidung, indem der Scheidungsantrag im Auftrag eines Ehegatten gestellt wird und der andere Ehegatte der Scheidung im Gerichtstermin zustimmt. Dadurch werden alle Kosten für einen Rechtsanwalt erspart. Der andere Ehegatte kann keine eigenen Anträge stellen, was bei einer gemeinsam durchdachten, vorbereiteten und einvernehmlichen Scheidung auch nicht erforderlich ist.

Dauer der Scheidung

Der Rechtsanwalt kann bei dem Familiengericht einen Scheidungsantrag mit vollständigen und lückenlosen Angaben einreichen. Es entfallen zeitaufwendige und dem Scheidungsantrag vorausgehende anwaltliche Tätigkeiten. Regelmäßige Verzögerungen des Verfahrens, zum Beispiel wegen Verhinderungen eines weiteren Anwalts und erforderlichen Terminverlegungen, entfallen.

Der Rechtsanwalt

Hinweise

"Effektiv · Effizient · Transparent"

Erste Kontaktaufnahme und Erteilung des Mandats

Die erste Kontaktaufnahme erfolgt stets durch einen Anruf mit sichtbarer Telefonnummer. Dieses erste persönliche Gespräch entscheidet darüber, ob Rechtsanwalt und Auftraggeber zueinander passen und das Scheidungsverfahren vertrauensvoll und gedeihlich durchgeführt werden kann. In dem Gespräch wird der Umfang der anwaltlichen Tätigkeit bestimmt und sich über das Honorar verständigt. In der Regel können die Kosten der anwaltlichen Tätigkeit bereits ziemlich genau berechnet werden. Nach einer Einigung wird die Vollmacht übersandt. Aufgrund der Arbeitsbelastung ist der Rechtsanwalt nicht immer unmittelbar erreichbar. Bitte versuchen sie es dann zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal. In einzelnen Fällen erfolgt auch ein Rückruf durch den Rechtsanwalt. Ein Anspruch auf einen Rückruf besteht in keinem Fall.

Eine erste Kontaktaufnahme kann auch per E-Mail erfolgen. Die schriftliche Anfrage ist unbedingt auf wenige Zeilen und die Bitte um ein persönliches Gespräch zu beschränken. Die Angabe ihres vollständigen Namens, ihrer vollständigen Anschrift, sowie ihrer Telefonnummer ist erforderlich. Der Rechtsanwalt bemüht sich, ihnen dann einen Termin für ein erstes persönliches Telefongespräch per E-Mail oder telefonisch mitteilen. Ein Anspruch auf eine Antwort, eine Mitteilung per E-Mail oder einen Anruf besteht nicht.

Nach der ersten telefonischen Kontaktaufnahme kann auf ihren ausdrücklichen Wunsch hin ein Termin für ein persönliches Beratungsgespräch in der Kanzlei vereinbart werden. Der Rechtsanwalt ist bemüht, ihnen einen zeitnahen Termin zu benennen. Das Honorar und die Zahlungsmodalitäten werden zuvor vereinbart.

Eine sogenannten "Internet-Scheidung" oder "Online-Scheidung" ohne ein erstes persönliches Gespräch und durch blosse Übersendung der Vollmacht ist ausgeschlossen und findet nicht statt.

Beratungen und Besprechungen

Nach der Erteilung des Mandats erfolgen notwendige Besprechungen telefonisch oder nach vorheriger Vereinbarung in der Kanzlei. Der Rechtsanwalt ist grundsätzlich zuverlässig telefonisch erreichbar. Ist er verhindert, erfolgt durch ihn eine Kontaktaufnahme binnen weniger Stunden und spätestens am folgenden Arbeitstag. Es erfolgen grundsätzlich keinerlei Beratungen, sowie die Beantwortung und Klärung von rechtlich relevanten Einzelfragen, per E-Mail. Ein "E-Mail-Chat" findet unter keinen Umständen statt.

Informationen

Die wechselseitige Übersendung von allen Schreiben und Unterlagen erfolgt grundsätzlich per E-Mail im PDF-Dateiformat. Der Rechtsanwalt informiert sie auf diesem Weg unverzüglich über eingehende Post und Schreiben des Familiengerichts und von Dritten. Für das Gericht müssen eine Vielzahl von Formularen ausgefüllt, unterschrieben, ausgedruckt und nach dort über den Rechtsanwalt übersandt werden. Verfügen sie nicht über die technischen Möglichkeiten unterschriebene Formulare lesbar und ordentlich zu scannen, können sie diese per Post an den Rechtsanwalt übersenden.

Michael Riedel

Rechtsanwalt


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